direkt: Interview mit Andreas Milarch, Fachbereich Leckortung/Diagnostik

17.02.2009
Aktuelles, Pressemitteilung

 

Andreas Milarch

direkt: Herr Milarch, welche besonderen Vorteile sehen Sie für den Einsatz von Messtechnik bei der Leckortung im Dach?

Andreas Milarch: Leckagen in Dächern verstecken sich gern selbst vor geübten Dachdeckeraugen. Stellen sich nur eine Loch von 1 mm Durchmesser auf einer Fläche von 200 m² vor. Von begrünten, bekiesten oder mehrlagigen Abdichtungen ganz zu schweigen. Hier hat man nur mit Messtechnik eine realistische Chance. Durch die breite Auswahl an verschiedenen Technologien ist es aber möglich, innerhalb kürzester Zeit die Wassereintrittstellen zu lokalisieren. Damit kann das Problem gezielt, schnell und sehr preiswert beseitigt werden.

direkt: Welches Messverfahren bevorzugen Sie bei Ihrer Arbeit?

Andreas Milarch: Bei der Vielfalt der Dächer lässt sich kein Verfahren besonders favorisieren. Dennoch ist der Einsatz des Tracer-Gas-Verfahrens als sehr erfolgreich zu beurteilen.

direkt: Wie hoch schätzen Sie die Trefferquote bei den Leckortungen ein?

Andreas Milarch: Bis jetzt habe ich immer Leckagen gefunden. Problematisch wird es aber, wenn sehr viele oder verschiedene vorhanden sind. Hier kann es passieren, dass mehrere Messungen erfolgen müssen, um alle zu orten.

direkt: Was ist Ihrer Meinung nach die Hauptursache für Schäden am Dach?

Andreas Milarch: In den meisten Fällen werden Dächer nicht gewartet. Oft würde eine regelmäßige Sichtkontrolle durch einen Dachdecker genügen, um altersbedingte Schäden frühzeitig zu erkennen oder Schäden durch Fremdeinwirkung, wie z. B. Gegenstände, die sich mit der Zeit in die Dachhaut drücken können, zu vermeiden.

direkt:Mit welchen Kosten muss man für einen Leckortungseinsatz rechnen?

Andreas Milarch: Die meisten Einsätze im Wohnungsbau umfassen Dachflächen bis ca. 250 m². Eine Untersuchung dauert hier etwa einen Tag und kostet zwischen zwischen 500 € und 900 €. Bei Industiedächern sind die Flächen wesentlich größer. Hier ist der Aufwand entsprechend höher. In jedem Fall gilt, je schneller die Messtechnik zum Einsatz gebracht wird, um so geringer sind die Schadenskosten und der entstehende Ärger für alle Beteiligten.

direkt: Vielen Dank für das Gespräch.

Andreas Milarch: Gern stehe ich Ihren Lesern für weitere Fragen zur Verfügung – hier meine Kontaktdaten: Andreas Milarch, E-mail: amilarch(at)otto-richter.de, Tel: 030 65 66 11 21 / Mobil 0176 1001 4071


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