Energiesparen mit Köpfchen - Wärmedämmung zahlt sich aus

Sie haben zu hohe Energiekosten? Im Haus zieht es und die Wände sind kalt?

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Begutachtung von Gebäuden. Besonders der Einsatz moderner Messtechnik, wie der Thermografie und der Blower-Door-Messung, helfen uns dabei Schwachstellen am Gebäude zu erkennen und die richtigen Konzepte für eine effektive Dämmung zu erarbeiten. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein weiterer Zweig besonders herausgebildet: Hohlraumdämmung.

Mit verschiedensten Materialien (z. B. Schaum, Zellulose, Perlite, Steinwolle, Silikatgesteine etc.) können nachträglich Dämmungen hergestellt werden, die Ihnen nachhaltig Energiekosten sparen. Alle Baustoffe sind geprüft und werden nur von ausgebildeten Technikern eingebaut.

Warum ist Einblasdämmung sinnvoll?

Es gibt zahlreiche Anwendungsbeispiele, die das Einbringen fester Dämmstoffe beeinträchtigen. Denken Sie zum Beispiel an nachträgliche Dachdämmungen. Hier ist oft der Zugang sehr schwierig und die Abmessungen stimmen nicht mit den Liefermaßen überein. Mittels Aufblasdämmung können wir ungedämmte Bereiche hervorragend verfüllen. Dabei wird das Dämmgut von Gebläsen mit Schläuchen an die entsprechenden Bereiche transportiert.

Oder denken Sie an Wandhohlräume, denn selbst wenn die Fassade von außen gedämmt ist, wird diese durch die Hohlräume hinterlüftet und die Dämmwirkung ist eingeschränkt. Geeignete Dämmstoffe können als Kerndämmung eingebracht werden.

Viele Dachausbauten oder Holzständerwände sind verwinkelt, schwer zugänglich oder unförmig. Mit Einblasdämmung sind alle Bereiche wunschgemäß auszufüllen. Ebenfalls können denkmalgeschützte Gebäude nicht von außen gedämmt werden, wenn die Fassade erhalten bleiben soll. Hier kann in vielen Fällen Einblasdämmung helfen.

Lassen Sie prüfen, ob Ihr Gebäude mit Einblasdämmung versehen werden kann. Nutzen Sie die Chance zur Energie-Einsparung!

Welche Vorteile hat Einblasdämmung gegenüber anderen Verfahren?

• nachträglicher Einbau jederzeit möglich
• beliebige Dämmstärke wählbar
• einfach zu verarbeiten
• verschiedene Materialien nutzbar
• geeignet für kleinste Räume und unzugängliche Bereiche,vor allem Hohlräume (Kerndämmung)
• nicht brennbar
• verschnittfrei, keine Fugen

Grenzen der Einblasdämmung

• es muss immer ein Hohlraum vorhanden sein, der verfüllt werden soll
• Materialeinsatz muss an Anforderungen angepasst werden

Wie können wir die Qualität messtechnisch sichern?

• Nebelgenerator --> Lokalisierung von Hohlräumen im Mauerwerk zu gezielten Dämmung und Feststellung von Undichtigkeiten
• Blower-Door-Messung --> Feststellung des Umfangs des Luftwechsels und derGebäudeundichtigkeiten vor und nach der Dämmung
• Thermografie --> Erfassung von Wärmebrücken und Fehlstellen zur gezielten Dämmung

Materialien und Verfahren

Vorteile einer Einblasdämmung sind: geringerer Arbeitsaufwand gegenüber Mattenware, deutlich reduziertes Einbaufehlerrisiko, Vermeidung von Wärmebrücken, jede gewünschte Dämmstoffstärke ist möglich, sicheres Dämmen auch in schwer zugänglichen Bereichen.